Der digitale Bücherwurm

Web 2.0, Social Network, Recommendation-System: alles Schlagwörter einer neuen Generation von Internet-Usern. Diese neuen Formen und Mechanismen der Online-Welt scheinen sich quer durch alle Interessens-Gebiete zu ziehen.

Eine meiner neuen Entdeckungen – und im Augenblick gerade ein netter Zeitvertreib: www.librarything.com. Analog zur Musik-Plattform last.fm dreht sich hier alles um – ein im Internetzeitalter zugegebenermaßen etwas vernachlässigtes Medium – das gemeine Buch.

Durch die Vernetzung mit den diversesten Online-Katalogen, sei es von Bibliotheken (wie der Library Of Congress, der amerikanischen Nationalbibliothek oder Buchhändlern wie Amazon bzw. mehreren hundert internationaler Kataloge) kann hier komfortable ein virtuelles Abbild der eigenen Bibliothek angelegt werden. Diese werden dann in bester Web 2.0-Manier gerated, getagged und rezensiert.
So Weit so Gut – und ein Pragmatiker wie ich fragt sich natürlich: Wozu?

Der eigentliche Clou besteht bei dieser Plattform ganz simpel darin, dass durch eine Recommendation-Funktion Bücher aus ähnlichen Interessensgebieten vorgeschlagen werden. Jetzt kann man wieder fragen: Gut, dass macht Amazon schon lange, also: Wozu?

Im Gegensatz zu Amazon, dass mit einem, zugegeben sehr genialen, Empfehlungs-Algorhythmus arbeitet, spielt sich bei librarything.com das Empfehl-Wesen rund um die User ab und nicht wie im Fall von Amazon nur aufgrund der eigenen Präferenzen. Das Wissen der Masse wird hier ausgenutzt, um durch Tagging- und Rating-Mechanismen zu einem befriedigenden Ergebnis zu führen. Wie gesagt, ähnlich wie der Amazon-Algorhythmus, aber mit viel mehr Interaktivitäts-Möglichkeiten zwischen den Usern. Und eben nicht nur auf einen Katalog beschränkt.

Ein interessantes Experiment im Web2.0-Raum. Und das nicht nur, um zu beweisen, was mit den neuen Technologien möglich ist, ohne auf einen Mehrwert und Nutzen für den Konsumenten zu achte und somit zu einem weiteren Zeitfresser einer ohnehin schon schnellen Welt zu werden, sondern mit einem echten Mehrwert für die Zielgruppe: den (digitalen) Bücherwurm.

Musikmanagement Krems – Ein erster Eindruck

Letzte Woche begann für mich das erste Modul des postgraduate Lehrganges „Musikmanagement“ an der Donau-Universität Krems. In nicht allzu weiter Ferne liegt demnach ein zusätzlicher „Master of Arts“ (MA) als Titel und Beweis meines mir in dieser Zeit erfolgreich angeeigneten Wissens rund um das Thema Musik und Wirtschaft.

Soweit die grobe Ausgangssituation. Praktisch läuft es nicht ganz so versteift und wissenschaftlich an, wie es auf den ersten Blick scheint. Neben den rein aus der Praxis kommenden Vortragenden, bildet auch die Zusammensetzung der Gruppe einen großen Vorteil. Mit einer derartigen Ansammlung von Menschen unterschiedlichster Ausbildung und Betätigungsfelder hatte ich zuletzt während meines Militärdienstes im Österreichischen Bundesheer zu tun. Damals verband uns das gemeinsame Vorhaben, 8 Monate unseres Lebens möglichst unbeeinflusst in einer ungewohnten Umgebung zu verbringen.

Heute verbindet uns ein Wort: Musik. Wobei die Ansätze vielfältiger nicht sein könnten: Vom Schlagzeuglehrer der Musikschule über einen klassischen Orchestermusiker, den Mitarbeiter eines Blasmusik-Notenverlages, den Geschäftsführer einer Werbeagentur, den stellvertretenden Musikchef eines Radiosenders, den Manager eines Indie-Labels, den A&R eines Major-Labels bis hin zur klavierspielenden Juristin und den Posaunisten der Gardemusik des österreichischen Bundesheeres (um den Kreis zum obig erwähnten Beispiel zu schließen).

Vielfältige Ansätze, die es heißt, unter einen Hut zu bringen. Wobei der schöne Grundsatz des Crowdsourcings „Mehr wissen mehr“ teilweise auch hier zu gelten scheint. Durch die unterschiedlichsten Ansätze und Perspektiven, sowie das unterschiedliche Fachwissen des Einzelnen, fasst die 14-köpfige Gruppe eigentlich das gesamte Wissen zusammen, dass ein Musikmanager braucht. Darum gilt es jetzt, durch kompetente Vortragende, die Wissens-Mankos der Einzelnen auszugleichen und auf ein Level zu bringen. Hier zählt natürlich auch der exzessive Austausch zwischen den Gruppenmitgliedern, um zum Erfolg zu gelangen. Der Grad der Wissensaufnahme ist aufgrund der verschieden gewichteten Interessen natürlich unterschiedlich, dennoch führt eine heterogene Gruppe, die durch ein gemeinsames Thema verbunden ist, durch den regen Austausch zu einer entsprechend großen Anhäufung von Wissen.

Soweit zur organisatorischen Seite des Ganzen. Großartig war während dieser einen Woche, wie derart unterschiedliche Personen, wie wir es nun einmal sind, zu einem Ganzen zusammenwachsen. Und genau dieses Prinzip ist für mich eines der Wichtigsten in der gesamten Musikbranche: aus unterschiedlichen Motivationen und mit unterschiedlichem Fachwissen heraus gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um etwas großes Ganzes zu schaffen – Erfolg.

Durch meine Erfahrung im Musikbusiness nehme ich mir die Freiheit, besonders in Bereichen die zu meiner täglichen Arbeit gehören, die Qualität des Unterrichtes zu beurteilen. So zum Beispiel die Aufbereitung von internationalen Marktdaten in der Vorlesung „Global Music Markets“. Ein trockenes Thema, so scheint es auf den ersten Blick. Wenn man jedoch die Marktmechanismen erklärt, die auf die einzelnen Regionen wirken und ihre Besonderheiten ausmachen und von einer sturen Zahlenvorbeterei ablässt, ein durchaus interessantes und vor allem ein wichtiges Thema. Und genau das macht die Stärke im Unterricht aus. Nicht das Herumreiten auf einzelnen Details, wie es in einem Vollzeit-Studium durchaus gerechtfertigt ist, sondern der Blick auf das große Ganze. Die Verknüpfung von Grundlagen einzelner Themenbereiche (Musikgeschichte, Musiktheorie, Betriebswirtschaft, etc.) mit dem ganz spezifischen Fachwissen der einzelnen Teilnehmer. Dadurch entsteht ein Wissenspool, der der gesamten Branche zu Gute kommt.

Die Musikindustrie braucht nicht nur A&R Manager oder Marketing-Experten. Die Branche lebt, so wie die Musik selbst, von der Vielfalt und dem dadurch entstehenden, permanenten kreativen Input. Um eine derart organische und dynamische Umwelt zu stärken bedarf es Spezialisten in den unterschiedlichsten Bereichen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet: die Musik.

SOS-Musikland.at

Wieviel Österreich verträgt der ORF?“ betitelt der Kurier einen Artikel vom 01. August 2008. Hintergrund des Artikels ist die Forderung der Musikschaffenden und der Musikindustrie Österreichs nach einer höheren Quote von heimischen Produktionen im öffentlich-rechtlichen Hörfunk. Laut AKM verlief ebendiese Quote in den letzten 18 Jahren massiv rückläufig.

Anteil heimischer Musik im ORF stark rückläufig

Anteil heimischer Musik im ORF stark rückläufig, Quelle: www.sos-musikland.at

Sieht man sich das Zugpferd des ORF, den nationalen Sender, das „Hitradio“ Ö3 an, staunt man nicht schlecht: nur 5,49%(!) des gesamten Musikprogrammes stammt von heimischen Produktionen. Eigentlich beängstigend für ein Land, dass sich mit Musik und Kultur rühmt.

Sieht man sich allerdings die Musiklandschaft in Österreich genauer an, zeigt sich eine äußerst diversifizierte und vielfältige Situation. Massenhaft kleine Labels, meist auch im Nischenbereich, versuchen so gut es geht sich gegen den internationalen Druck durchzusetzen und zu überleben.

Wobei Quotenregelungen nun nicht gerade das Gelbe vom Ei sein mögen, ist österreichische Musik wirklich so schlecht, um in den Medien etwas Annerkennung zu finden? Wollen die Österreicher womöglich gar keine heimische Musik hören?

Ö3 trat den Gegenbeweis zu SOS-Musikland an:

Die große Ö3-Hitwahl, so der Titel der Aktion, sollte die Lieblingssongs der Ö3-Hörer identifizieren. Laut eigenaussage haben „zehntausende Ö3-Hörer“ bei der Wahl nach dem Lieblingslied abgestimmt. Das Ergebnis (hier als PDF):

1. Bryan Adams – Summer Of ‘69 (1983)
2. Queen – Bohemian Rhapsody  (1975)
3. Kid Rock – All Summer Long (2007)

dann auf Platz 6 der erste Österreicher:

6. Reinhard Fendrich – I am from Austria (1989)
gefolgt von
7. Christina Stürmer – Träume leben ewig (2008 )

Danach folgen nur mehr in sporadischen Abständen österreichische Beiträge.

Den Österreichern gefällt also gar keine heimische Musik? Zehntausende Hörer des größten Senders des Landes können doch nicht irren, oder?
Aber halt, die erste Frage wäre doch: wieviele Personen haben hier wirklich bei dieser Umfrage mitgemacht?
Dieser Zahl und einer schönen regionalen Verteilung kommt man hier auf die Spur: die Ö3-Hitwahl-Karte.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren es hier knapp 20.000 Votes. (siehe Screenshot). Außerdem konnten nur vorgegebene Lieder gewählt werden.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung Österreichs ( 4.019.908 Personen zwischen 14 und 49 im Jahr 2001), hören in Österreich demnach in der Hauptzielgruppe  1.965.735 Personen Ö3, davon haben 1,02% bei der Hitwahl teilgenommen. (Berechnungsquellen: Statistik Austria 2001 bzw. Radiotest)

Die Ö3-Hitwahl repräsentiert demnach 1,02% der gesamten Ö3-Hörerschaft, womit die Aussagekraft dieser Umfrage wohl mehr als in Frage zu stellen ist. Natürlich, es handelt sich hierbei nicht um eine wissenschaftliche, statistische Analyse, dennoch stellt sich die Gefahr der Wahrnehmung und Akzeptanz eines verzerrten Bildes der Realität.

Um nun zu unseren anfänglichen Überlegungen zurück zu kommen:
Selbst die Hörerschaft des größten Senders des Landes bezieht bei einem Feldversuch keine repräsentative Stellung. Musik aus heimischer Produktion kann also durchaus gewünscht sein, warum sollte man ihr also keine Chance geben? Würde ein Superstar wie Falco auch heute noch international Erfolg haben, wenn der Start im eigenen Land damals so schwierig gewesen wäre wie heute?

Music-Marketing – ein zeitgemäßes Modell?


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Bruce Warila von Unsprung Media hat im Music Think Tank einen interessanten Blog-Beitrag zum Thema „Digital Music can’t be marketed, it can only be found“ verfasst.

Besonders dieser Absatz seines Artikels beinhaltet eine interessante Theorie:

„I fully believe, of the five billion tracks sold on iTunes to date, a billion (20% or FAR more) have been sold to consumers that have NEVER seen the artist, have NEVER visited the artist’s website or MySpace page, and have NEVER had any interaction with the artist…other than exposure to a thirty second clip.  A billion(s) of iTunes purchase decisions have been driven off simple recommendation algorithms (those that liked X, also liked Y).“

Der Empfehlungs-Ansatz an sich ist ja nicht erst durch iTunes enstanden, sondern hat schon in den frühen Zeiten von Amazon und Ebay begonnen, dem User die Produkte anderer Benutzer aufgrund von Ähnlichkeitsprofilen vorzuschlagen. Warila beschreibt in seinem kurzen Artikel die Tatsache, dass Musik in Zukunft eigentlich nicht mehr nach marketingtechnischen Massstäben vermarktet werden kann, sondern hauptsächlich auf Empfehlungsbasis und Word-Of-Mouth basiert. Das heißt meiner Meinung nach nicht unbedingt, dass Musik nicht vermarktet werden kann. Es kann nicht mehr so kontrolliert vermarket werden, eventuell. Aber genau die Ansätze, die das Viral-Marketing-Konzept mit sich bringt, lassen sich auf Musik wunderbar anwenden. So wie Warila beschreibt:

„Fortunately for artists that make great songs, the same naked qualities that make music impossible to market, also make music the easiest product in the world to recommend.  Once again, I can’t think of another product that has the viral qualities that are inherent in music.  It’s the only product where the entire product (the MP3) can be easily attached to the recommendation.  Try doing that with chicken nuggets.“

Allerdings sollte die Tatsache nicht vergessen werden, dass im Dschungel der Produktionen und auch wenn Produkte weiterempfohlen werden, irgendwo eine Initial-Zündung erfolgen muss, die dem Konsumenten signalisiert „Ich bin jetzt verfügbar!“. Klar, man könnte von der Annahme ausgehen, dass alles, was verfügbar gemacht wird, früher oder später auch gefunden wird. Allerdings heißt die bloße Verfügbarkeit eines Produktes noch lange nicht, dass es akzeptiert bzw. konsumiert wird. Daher haben meiner Meinung nach klassische und auch moderne Marketing-Methoden immer noch ihre Daseinsberechtigung, wenn nicht sogar noch stärker als früher. Sich allein auf Schwarmintelligenz und Recommendations zu verlassen, kann langfristig nicht zum Erfolg führen.

Und trotzdem ist Warila’s Aussage interessant, weil er ein spezielles Phänomen des Internets für ein Produkt aufgreift, dass für die digitale Distribution prädestiniert ist. Ich stimme zwar nicht ganz mit ihm überein, wenn es heißt, Digitale Musik kann nicht mehr vermarktet werden, aber ich denke, dass Recommendations und Word-of-Mouth durchaus auch zum Teil durch Marketinginstrumente gesteuert werden können.

Genauso wie die Branche werden sich auch die wirtschaftlichen Instrumente verändern, um erfolgreich in einer neuen Umwelt agieren zu können.

Musik mit der Dose? Wertschätzung von Musik


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Irgendwie boomt ja das Geschäft mit der Musik. Live-Konzerte sind so beliebt wie nie, in den diverstesten Casting-Shows wird eine Eintagsfliege nach der anderen herangezüchtet, der Songcontest ist zwar fest in osteuropäischer Hand, dass hindert die deutschen Kollegen aber nicht daran, mit den No Angels ein Schwergewicht in den Ring zu schicken (gut, sie wurden Letzter – oder beschönigend ex aequo 23. mit Polen und Großbritannien – aber was soll man machen). Über die derzeitige musikalische Qualität der Beiträge kann man ja streiten, manche Beiträge sind ja nicht sehr ernst zu nehmen (zum Beispiel der liebe Dustin, der für die Ir[r]en ins Rennen gegangen ist). Gut, die CD-Verkäufe gehen zurück, keiner will mehr für Musik bezahlen (hat es den Anschein). Dafür gibts fast jeden Song irgendwo im Netz, gratis und komfortabel.

Aber wenn Musik so boomt, kann man das dann nicht für Marketingzwecke nutzen? Branded Music, ein Schlagwort von morgen, dass sich gerade selbst neu erfindet. Ob es der Werbesong (zB die Dandy Warholes durch Vodafone oder Jet einer eher unbekannten Band ist, der dieser als Sprungbrett in die obere Liga der Popularität verhilft, oder Musik als Promotion-Tool zur Absatzsteigerung („geben Sie den Code ein, den Sie auf der Verpackung finden und laden Sie sich den Song X von Band Y herunter!“).

Man kann Musik als Promotion-Tool allerdings auch professionalisieren und ein ganzes Geschäftsmodell daraus machen. Das hat damals mit der CD schon geklappt, die von den Hardware-Herstellern gepusht wurde, um den Absatz der teuren Abspielgeräte zu forcieren. Und es klappt auch in der digitalen Welt. Apple mit seinem iTunes Store macht nichts anderes, als durch Musik seine iPods zu vermarkten. Die 99-Cent-Preispolitik, die den Labels aufs Auge gedrückt wird, um praktisch und konkurrenzfähig die Musik anzubieten. Billige Musik ist toll, wer gibt nicht gerne mal einen knappen Euro oder Dollar für einen Song aus, als im Nachbarportal € 1,20 oder mehr auszugeben. Gut, ich brauche zum Abspielen einen iPod, aber wer hat den heutzutage nicht? Apple hat es durch Musik geschafft, seine Hardware unter die Leute zu bringen, genauso wie Sony und Phillips damals die CD gepusht haben.

Coca-Cola, ein Wahrzeichen der amerikanisierten Konsumgesellschaft, hat überhaupt ein eigenes Download-Portal ins Leben gerufen. In einigen Ländern Europas zumindest. Auch eine nette Geschichte, die Abwicklung läuft über iTunes, aber nichts desto trotz lässt sich das Portal ja wunderbar zu Promotion-Zwecken nutzen. Musik mit der Dose, sozusagen.

Musik als Ergänzung zu Werbung und Promotion, als emotionaler Identifikationsfaktor mit einem Produkt. Ohne kommt kaum irgendeine Werbung aus. Wie kann es also sein, dass Musik dem Konsumenten scheinbar so wenig wert ist, gemessen an der legalen Distribution?

Liegt es daran, dass unsere Gesellschaft schon so von Musik umgeben ist, dass wir ihr einfach keinen Wert mehr beimessen? Das wir sie vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen, uns aber wohl auffällt, wenn plötzlich keine Musik mehr in unserem Leben steht?

Ein gutes Beispiel für eine Entwicklung in diese Richtung ist sicherlich das Radio geworden. Während man früher noch gespannt der Musik aus der Kiste lauschte, die neuesten Nachrichten vorgelesen bekam und und und, hat es sich mittlerweile zum Nebenbei-Medium entwickelt. Wir nehmen teilweise gar nicht mehr wahr, dass das Radio uns im Hintergrund beschallt, werden nur noch kurz Aufmerksamkeit, wenn wir irgendeine relevante Info oder einen guten oder bekannten Song aufschnappen.

Ergeht es der Musik als Kreativprodukt gleich? Ist durch den schieren Überfluss, den das Internet geboten hat, der Wert dermaßen drastisch gesunken, dass wir kein Gefühl mehr dafür haben, welcher Aufwand hinter jedem Song steckt?

Der Künstler, der Songs schreibt, stundenlang das richtige Arrangement austüftelt, wochenlang probt und versucht Auftritte zu organisieren, es bis zur Plattenfirma schafft. Diese wiederum durch Marketingaktivitäten und gezielte Distribution dem Künstler zum Durchbruch verhelfen will und gleichzeitig natürlich davon lebt – all diese Maßnahmen sind massiv wertschöpfend für das Produkt Musik. Klar, die Grenzkosten für das Produkt sind marginal, die Fixkosten bleiben aber bestehen. Die Studiozeit kostet gleich viel, egal ob 1.000 oder 1 Million Stück verkauft werden. Ebenso die Marketingkosten, die meist nicht als variable Kosten aufgerechnet werden können.

Betrachtet man die Kostenstruktur eines musikalischen Werkes, ist es verwunderlich, dass ihm so wenig Wert angerechnet wird. Weniger verwunderlich wiederum ist eine relativ hohe Flop-Quote bei den Plattenfirmen, sprich die Anzahl der Produktionen, die ihre Initialkosten nicht wieder einspielen.

Ansätze wurden in den letzten Jahren viele entwickelt, die große Hoffnung ist immer noch das digitale Geschäft, dass allerdings nicht wie erwartet explodiert. Sind die Erwartungen zu hoch gesteckt? Sind die goldenen Zeiten der Musikindustrie vorbei? Wenn man von Deals wie Madonna mit Live Nation hört, das als erstes Beispiel der neuen Hoffnung „360°-Deal“ in die Annalen der Musikgeschichte eingeht, glaubt man wohl nicht so recht daran.

Recorded Music wird wohl auch in Zukunft nicht sonderlich an Wert gewinnen, solange es die Möglichkeit der preiswerten – weil: kostenlosen – Verbreitung über das Netz gibt. Eine Auffangmöglichkeit wären hier natürlich Flat-Fees der Internet-Provider, die dann entsprechend an die Plattenfirmen, respektive Künstler, weiterverrechnet werden. Allerdings ist bei solch einem Vorgehen Vorsicht angebracht.

Schlussendlich wird es sich in den nächsten Jahren dahingehend entwickeln, dass die Recorded Music teils als Mehrwert-Produkt vermarktet wird. CD’s werden in optisch ansprechenden Packages verkauft werden, die dem Kunden einen richtigen Mehrwert bieten. Schließlich hat die CD, die im Regal steht ja auch einiges mehr zu bieten, als das Download-File, dass irgendwo in den tiefen der heimischen Festplatte oder des eigenen iPods sein dasein fristet. Auch das Herzeigen der eigenen Sammlung hat mehr Sinn, wenn man das haptische Erlebnis mit einschließt und nicht bloß vor dem Screen sitzt und nur die Files herzeigt. Recorded Music ist einfach mehr als nur die reine Musik. Das Artwork, die Booklet-Gestaltung, ja sogar der Vorgang des Einlegens der CD in den Player sind einfach ein Mehrwert im Gegensatz zum Doppeklick am PC oder Laptop.

Auf der anderen Seite hat der digitale Download für beide Seiten seine Vorteile. Durch die kostengünstige Verbreitung kann das digitale File einerseits als Promotion-Tool dienen, um Künstler schnell und günstig zu verbreiten und einen minimalen Erlösstrom zu generieren, andererseits wird es dem Konsumenten leichter fallen, neue Musik zu entdecken und entdecken zu wollen. Durch Streaming-Services wie Last.fm, die mit einem Empfehlungssystem gekoppelt sind, fällt es jedem leichter, gezielt an neue Musik zu kommen, die einem eventuell gefallen könnte. Und die Tatsache des „Besitzes“ eines Musikstückes wird auch in Zukunft noch eine Rolle spielen. Als Konsument wird man sich Songs vorhören, vielleicht einige Male in voller Länge, um danach die subjektiv als wirklich gute Lieder identifizierten Produkte gegen ein Entgelt herunterzuladen bzw. in weiterer Folge das Album des Künstlers zu kaufen.

Musik wird sicherlich auch in den nächsten Jahren noch wertgeschätzt werden, keine Frage. Allerdings wird sich diese Wertschätzung nicht wie bisher 1:1 auf die Umsätze umlegen lassen können. Durch die Möglichkeiten des Internets wird es jedoch möglich sein, gezielter als bisher die Konsumenten zu identifizieren und diesen einen entsprechenden Mehrwert zu bieten. Anstatt in die volle Breite zu gehen und jedem das Album aufs Auge drücken zu wollen, wird durch Incentives wie Pre-Listening oder dem einen oder anderen Gratis-Track, das Interesse an einem Künstler bzw. dessen aktuellem Album geweckt werden.

Das CD-Format wird genausowenig untergehen wie das klassische Vinyl. Zwar werden die Verkaufszahlen nicht mehr so stark sein, wie in der goldenen Ära der Compact Disc, aber verschwinden wird sie in den nächsten Jahren sicher nicht. Allerdings wird es zwei Strömungen der Musikdistribution geben: Auf der einen Seite die digitale Welt, die auf die breite Masse zielt und den Mainstream aktivieren will, andererseits das physische Album, dass an die wirklichen Fanbases der jeweiligen Künstler gebracht wird.

Musik wird nicht verschwinden und auch in der Wertschätzung nicht geringer wahrgenommen werden. Aber die Konsumgewohnheiten und Bezugsmöglichkeiten haben sich geändert und darauf müssen sich alle Beteiligten einstellen. Es liegt eine spannende Zukunft in diesem Bereich vor uns.

Netzwerk gefällig? Jetzt hochkonzentriert!


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Wer kennt sie nicht, die Social Networks. Die Flaggschiffe des Web 2.0, tonangebende Spitzenreiter der Netzkultur und Paradebeispiel für digitale Hypes. Aus der simplen Idee entstanden, ein paar Menschen mit gleichen Interessen zusammenzuschließen, damit diese sich gemeinsam austauschen können, stehen hinter Portalen wie MySpace, YouTube oder Facebook mittlerweile milliardenschwere Unternehmen, die hier die nächsten großen Gewinne riechen. Neben aktuellen Trends zu noch mehr Funktionalität und plattform-übergreifenden Applikationen um so Nutzer auf die jeweilige Site zu ziehen, sprießen die Social Networks nur so aus dem Boden.

Besonders interessant ist es, die regionale Verbreitung der Social Networks zu betrachten, wie es etwa bei valleywag.com gemacht wird:

Hier relativiert sich die Dominanz der bekanntesten Networking-Plattformen. Besonders im deutschsprachigen Raum tritt studivz als beliebteste Plattform zu Tage, dies hängt maßgeblich mit der Tatsache zusammen, dass Facebook, obwohl gleich aufgebaut und auf die gleiche Zielgruppe abzielend, erst verspätet seine deutsche Version online geschalten hat.

In den USA steht MySpace mit einem Marktanteil von etwa 80% (Februar 2007) klar an der Spitze der Social Networks, gefolgt von Facebook mit 10% und Bebo mit knapp 1% (Quelle: Hitwise bzw. „The Socal Web“/Steve O’Hear). Der Erfolg spricht für sich, oder etwa nicht?

Auch in Österreich wird auf die Community-Funktionen gebaut. Auf praktisch jeder Medien-Seite wird die Möglichkeit geboten, Kommentare zu den Inhalten abzugeben – klarerweise muss man sich dafür registrieren. Sms.at hat beispielsweise im Oktober 2007 ihr Community-Service gestartet und wirbt damit, „die besten Funktionen aller Online-Communities auf einer Plattform“ zu vereinen. Ohne jetzt sms.at, eine seit Jahren etablierte Plattform in Österreich, kritiseren zu wollen, ist es leider vielfach so, dass sogenannte Communities allzuoft zahnlos bleiben und keinen echten Mehrwert im Austausch für persönliche Daten und die eventuelle Identifikation mit dem Service bieten. Irgendwie hat es den Anschein, dass einfach jeder auf den Web 2.0 Zug aufspringen will, der gerade mit Vollgas durchs Internet rauscht. Dabei mangelt es durchaus nicht an kreativen Ideen, die die Communities bieten. Alpengluehen.com – das Netzwerk für Freizeit und Unterhaltung im österreichischen Raum bietet vielfältige Möglichkeiten, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten und zu interagieren. Tripwolf.com, ein neues österreichisches Internet-Startup, setzt ebenfalls auf den Faktor Tourismus.

Ein Hauptproblem der Communities und Social Networks wird es in Zukunft wahrscheinlich sein, innovativ zu bleiben, und den Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Studivz beispielsweise erinnert verdächtig an Facebook, der große Unterschied lag allerdings hierbei im Vorsprung durch die Sprachbarriere. Interessant wäre es gewesen, die Entwicklung zu beobachten, wäre auch Facebook von Beginn an in deutscher Sprache gestartet.

Das zweite Problem durch wie Pilze aus dem Boden schießende Plattformen wird das Generieren einer kritischen Masse sein, welche letztendlich über die Attraktivität für die Werbekunden entscheidet, um die einzelnen Sites zu finanzieren. Besonders in einem kleinen Markt wie Österreich, der ja auch im traditionellen Medienbereich nicht gerade durch Vielfalt punktet, wird sich heraustellen, wie Nischenprodukte, oder speziell auf den Markt zugeschnittene Produkte die internationale Konkurrenz fordern können.

Wird das Web 2.0, die soziale Revolution im Netz, genauso zur Internet-Blase werden, wie damals eCommerce? Endlos aufgebläht, schließlich explodiert und nun in normale Wachstumsbahnen gelenkt? Angesichts der Investitionen einiger großer Konzerne in Projekte wie MySpace oder Facebook, könnte es wohl so anmuten. Interessant wird, ob hier eine ähnliche Konsolidierungsphase einsetzen wird, wie es sie etwa in den USA in der Entertainment-Industrie und hier vor allem in den Bereichen Film, Musik und Radio gab und gibt.

2nd Austrian Major Cup


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Major Cup 2008 -  Gruppenfoto

Rechtzeitig vor dem Start der Europameisterschaft gab sich die Musikbranche mit ihren All-Stars noch schnell die Ehre, bevor die internationalen Profis den Rasen erobern. Der Major Cup, mittlerweile in der zweiten Ausgabe vertreten, fand am 16. Mai bei strahlendem Wetter im niederösterreichischen Markersdorf statt. Trotz der etwas unorthodoxen Wahl des Austragungsortes fanden viele eingefleischte Fans zum bunten Treiben der ansonsten mit CD’s und Platten bewaffneten Musikfreaks. Der SC Markersdorf lockte mit allerlei gegrillten Köstlichkeiten und kühlem Gerstensaft zu einem weiteren Spektakel der Sonderklasse. Im Gegensatz zum ersten Major Cup, der vergangenen November stattfand, war das Wetter diesmal den Athleten gewogen. Bei strahlendem Sonnenschein und mit bester Laune liefen die Recken unter der fachmännischen Führung der entsprechenden Kapitäne Peter Schilling (SonyBMG), Günter Unger (Warner Music), Mike Riglthaler (Libro) und Thomas Schuster (Universal Music) ein, um den begehrten Pokal – Gerüchten zufolge mit stolzem Fassungsvermögen für zwei Liter hochprozentiger Flüssigkeit – für sich zu erobern.

Die Libro Dragons waren wieder wie gewohnt mit den Müttern aller Fans angereist, man vernahm Anfeuerungsrufe durch Megaphone, die ansonsten nur im Falle ausgewachsener Naturkatastrophen eingesetzt werden sollten. Die Mannschaft von Warner lief mit azurblauen Trickots ein und setzte damit ein Zeichen für guten Geschmack. Die Spieler von SonyBMG gaben sich betont profesionell, wie es sich für den Titelverteidiger gehört. In den Spielpausen konnte man die Idole dieser Kampfmannschaft bestaunen, tauschten sie doch mit großem Enthusiasmus EM-Pickerl. Musikschwergewicht Universal Music war zum ersten Mal dabei, die roten Dressen und der Ausdruck in den Augen der Spieler verrieten jedoch, dass sie keinen Millimeter des Platzes ohne Kampf herzugeben bereit wären.

Bereits im ersten Spiel SonyBMG gegen die Libro Dragons zeichnete sich die überlegene Stärke der Plattenjungs gegen die Meister der Händlerliga ab. Auch die bedrohliche Rückennummer „666“ von Mike Riglthaler vermochte nicht, den Gegner in die Knie zu zwingen. Das anschließende Match Universal Music gegen Warner Music ließ die roten Recken vom Schwarzenbergplatz gleich zu Beginn den schalen Geschmack der Niederlage spüren, konnte das azurblaue Warner-Team dank der Initiative von Torjäger Lorenzo Al Dino doch mit sieben Toren und nur einem Gegentor das Spiel haushoch für sich entscheiden.

Bei aller Konkurrenz – oder nennen wir es euphemistisch „Mitbewerb“ – war das Turnier doch maßgeblich von einem geprägt: Fairness. Dank der richtigen Einstellung aller Spieler und einer herausragenden Schiedsrichterleistung konnte im Anschluss bei Grillgut und Bier noch so richtig gefeiert werden und der verdiente Sieg von SonyBMG wurde gebührend begossen. Zweiter wurden die Libro Dragons, dritter Warner Music und vierter Platz ging an Universal Music. Bleibt nur zu hoffen, dass uns alle Mannschaften bis zum nächsten Major Cup in voller Stärke erhalten bleiben und beim nächsten Mal wieder mit diesem Elan und guter Laune auf den Platz treten.

musikalisches Massensterben zur EM


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Update, 20.05.2008|23:33:
Nachdem dieser Blog bei Google als erstes bei der Suchanfrage nach „heinz em song“ etc. angezeigt wird,
hier gehts zum „Wunder von Wien“ von Heinz aus Wien: http://www.myspace.com/heinzauswien !
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In Österreich geht’s seit Monaten rund, im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich scheint sich alles nur mehr um das runde Leder und das Thema Fußball zu drehen. Die wahnwitzigsten Werbeideen werden umgesetzt und als mediale Totgeburt ins Schaufenster gestellt bzw. an den Plakatwänden der fußballgeilen Nation präsentiert. Es wird versucht, die möglichsten und unmöglichsten Dinge mit der populären Sportart zu verbinden. Tageszeitungen rühmen sich damit, das Recht, die nationalen Hoheitszeichen als Fahne auf seinem Auto präsentieren zu dürfen, durchgesetzt zu haben. Ein fröhliches Nationenraten im Stau, der Patriotismus trieft 13 Tage vor der EM bereits aus allen Poren, eine Euphorie, die in diesem Land ansonsten nur während der Wintermonate einsetzt, wenn die Ski-Nation Österreich wieder mal kräftig auf den Putz haut.

Und natürlich darf auch die passende Musik zu diesem Großereignis nicht fehlen, schließlich feiern wir nicht alle Tage „Wir sind Gastgeber!“. Doch vorsicht, nicht alles, was uns heut zu Tage als Musik verkauft wird, sieht die UEFA als Stadiontauglich: Im Stadion gelten strenge Richtlinien (so wie auch für die Werbung, hier eine Liste der geschützten Begriffe), was gespielt werden darf und was nicht. Dafür gibt’s einen Haufen offizieller und inoffizieller EM-Hymnen, die, wenn schon nicht im Stadion, dann wohl abseits davon ihren Weg zu den Fans finden werden.

Der offizielle Song stammt von Shaggy, die Präsentation des Songs fand dann in der österreichischen Botschaft in Berlin statt. Eine vielleicht etwas komische Location angesichts der Tatsache, dass die Europameisterschaft ja eigentlich in Österreich und der Schweiz stattfindet. Gedreht wurde das Video dann aber doch halb auf Jamaica (quasi next door to Europe) und halb in Kärnten, also doch noch zu einem Stück in einem der Gastgeberländer. Die Diskussion um die zweisprachigen Ortstafeln hat sich zumindest im Video erledigt, dort wird einfach mit „Welcome to Carinthia/Kärnten“ auf die geografische Lage hingewiesen. Für die vielleicht nicht ganz so mit der Welt vertrauten gibts dann auch noch eine Landkarte, mit Fahnen, um explizit auf die Position der beiden Länder auf unserem Planeten hin zu weisen.

Da kann dann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder? Im Shaggy-Video wird dann Österreich auch so richtig traditionell präsentiert, mit Traktor fahren, Akkordeons, so richtig „urig“ eben. Vielleicht war der Dreh in Kärnten dann Shaggy doch zuviel, so dass er sich für die Präsentation auf exterritorialem Gebiet in Berlin entschieden hat.

Nichts desto Trotz, die Nummer an sich hat ja durchaus Hit-Potential, über die Umsetzung lässt sich streiten. Vielleicht wäre es besser gewesen, einen österreichischen oder schweizer Künstler als Interpret für den EM-Song zu verpflichten. Schließlich haben wir auch in diesen beiden Ländern genug hitverdächtiges Potential für die musikalische Unterhaltung der fußball-verliebten Meute. Da wären zB noch DJ Bobo mit Olé Olé als schweizer Beitrag zum auditiven Massensterben anzuführen, oder die „Hinichen“ mit ihren Fußball-Lied (das Rating, dass dieser Song verdient, is noch gar nicht erfunden). Angesichts der bloßen Vorankündigung einer Kollboration von DJ Bobo und DJ Ötzi (die transalpine Party-Fraktion, sozusagen) zu einem gemeinsamen „Hit“ lässt die Herrschaften vom EM-Blogger wahre Freudensprünge vollziehen und im Kreis laufen.

Dann wiederum gibs noch die offizielle ÖFB-Hymne, die von unserem heimischen Pop-Flaggschiff Christina Stürmer gesungen wird. Für kick08.net ein Grund, etwas zynisch zu werden. Vielleicht nicht der Party-Knaller für die Fan-Meile, denn dafür gibt’s ja schließlich die obig erwähnten Herrschaften, aber dennoch eine nette Nummer.

Alles in allem könnte man wohl nach der EM ein 20er CD-Set mit den gesammelten Werken zur EM 2008 europäischen Fußballmeisterschaft herausbringen, quasi als Original Soundtrack vom totalen sportlichen Orgasmus dieses Jahres.

Tja, da bleibt wohl nur noch zu sagen, liebe Kollegen im Norden, ihr seid Papst, wir sind EM! (wer’s hier wohl leichter hat?)

Hier hätten wir dann noch eine Liste der „Must-Have“ Hits für den Fußballfan und zu guter letzt noch die allbewährten Heinz aus Wien mit Wunder von Wien, der wohl alternativste Song zur EM 2008 Fußball-Europameisterschaft, wobei hier alternativ als Qualitätsprädikat zu gelten hat, im internationalen Vergleich (siehe oben).